Psychoneuroimmunologische Auswirkungen chronischen Stresses im Kindesalter – ernährungsmedizinische und orthomolekulare Aspekte
Beatrice Rümmeli
Chronischer Stress im Kindesalter stellt aufgrund der noch ausreifenden neuroendokrinen Regulationssysteme eine besondere Belastung für die kindliche Entwicklung dar. Dieser Beitrag beleuchtet anhand einer klinischen Fallbeobachtung sowie aktueller neurobiologischer Erkenntnisse die Rolle der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse (HPA-Achse) und deren Auswirkungen auf Nervensystem, Immunsystem und Stoffwechsel. Neben ernährungsbedingten Faktoren und möglichen Mikronährstoffdefiziten werden auch psychosoziale Belastungen wie Reizüberflutung, Überforderung sowie eine fehlende oder dysregulierte Tagesstruktur als potenzielle Stressoren berücksichtigt. Es zeigt sich, dass anhaltende Cortisolerhöhungen nicht nur die neuronale Anpassungsfähigkeit beeinträchtigen, sondern auch metabolische Prozesse und die Mikronährstoffversorgung beeinflussen können. Eine ganzheitliche Betrachtung, die sowohl ernährungsmedizinische, orthomolekulare Ansätze und alltags-/ lebensstilbezogene Auswirkungen einbezieht, um die Stressresilienz nachhaltig zu stärken und biochemische Ungleichgewichte auszugleichen.
| Seiten | 4 |
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| Autor | Beatrice Rümmeli |


