Omega-3-Fettsäuren in Prävention und Behandlung von Krebs
Prof. Dr. med. Clemens von Schacky
Klinische Effekte von Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) korrelieren eng mit ihren zellulären Spiegeln, die von EPA & DHA in Erythrozyten (Omega-3-Index) repräsentiert werden. Für eine exzellent wissenschaftlich belegte standardisierte Analytik (HS-Omega-3-Index®) konnte ein Zielbereich von 8–11 % definiert werden. Niedrige Spiegel EPA & DHA sind mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für häufige Krebsarten assoziiert. In einer Interventionsstudie mit EPA & DHA, Vitamin D und Training konnte das Auftreten von Krebs reduziert werden. Laut MetaAnalysen von Interventionsstudien an Patienten mit Krebs, sind Operationen komplikationsärmer, sowie Radio- und Chemotherapie verträglicher, wenn die Patienten EPA & DHA erhalten. Entsprechende Meta-Analysen zeigten auch ein längeres Überleben, weniger Kachexie und eine bessere Lebensqualität. Werden EPA & DHA gezielt, also unter Kontrolle der Spiegel mittels HS-Omega-3-Index eingesetzt, so sind sie wirksam und sicher.
| Seiten | 6 |
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| Autor | Prof. Dr. med. Clemens von Schacky |


