Morbus Dupuytren und Kollagen – eine genetisch bedingte pathophysiologische Verbindung, die mittels der BI(G)MED reguliert werden kann

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Dr. med. Gilbert Glady

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Morbus Dupuytren ist eine chronisch progressive fibroproliferative Erkrankung der Palmarfaszie, die durch knotige Verdickungen und strangförmige Fibrosierungen mit konsekutiver Fingerbeugekontraktur charakterisiert ist. Zentrale pathogenetische Mechanismen betreffen eine Dysregulation der Kollagensynthese, -organisation und -degradation. Insbesondere eine vermehrte Expression von Kollagen Typ III im Frühstadium sowie der spätere Umbau zu kollagenreichen Typ-I-Strukturen spielen eine wesentliche Rolle in der Progression der Fibrose. Dieser Artikel fasst aktuelle Erkenntnisse zur Kollagenbeteiligung zusammen und diskutiert therapeutische Implikationen im Zusammenhang mir einer regulatorische Behandlungsmethode namens BI(G)MED. Gesundheit entsteht im Zwischenraum Zwischen den Zellen liegt ein Bereich, der in der modernen Medizin oft zu wenig beachtet wird, der aber entscheidend ist für Ver- und Entsorgung, Kommunikation und Regeneration: Der Extrazellularraum, auch extrazelluläre Matrix (EZM), Interstitium oder Pischinger Raum genannt. Dieser Raum, in dem unsere ca. 100 Billionen Zellen eingebettet sind, ist kein „Nichts“, sondern ein aktives, hochdynamisches Milieu aus Strukturproteinen, bestimmten Zuckereiweißen, Elektrolyten und vor allem Wasser. Nach dem Histologen Alfred Pischinger findet in diesem System die übergeordnete Grundregulation statt. Wasser ist dabei weit mehr als ein passives Lösungsmittel. Es bildet die strukturelle Grundlage der Grundsubstanz, beeinflusst die Viskosität des Gewebes, bestimmt Diffusionsgeschwindigkeiten und trägt zur elektrophysiologischen Stabilität des interstitiellen Raums bei. Rund zwei Drittel des Körperwassers befinden sich intrazellulär, etwa ein Drittel extrazellulär – genau dort, wo Kollagenfasern, Immunzellen und Kapillaren aufeinandertreffen 

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Autor Dr. med. Gilbert Glady