Kollagen in Gefahr: Wenn die Architektur des Körpers den Halt verliert - Wie Spike mehr denn je und fortlaufend über Perizyten, Neutrophile Elastase Kollagen abbaut und durch Mikrothromben die Sauerstoffversorgung untergräbt

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Ursula Ehrhorn

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Kollagen ist das zentrale mechanische und funktionelle Matrixprotein und damit das tragende Gerüst vieler Gewebe. In der Haut, den Faszien, Sehnen und Bändern verleiht es Stabilität, Zugfestigkeit und elastische Belastbarkeit und ermöglicht so die Kraftübertragung, Formgebung und strukturelle Integrität des Bewegungsapparates. Im Herz- und Muskelgewebe organisiert Kollagen die dreidimensionale Gewebearchitektur, koppelt mechanische Kräfte zwischen den Zellen und bestimmt maßgeblich die Gewebeelastizität und Compliance.

Im Knochen bildet es das organische Grundgerüst für die Mineralisierung und verleiht dem Skelett sowohl Festigkeit als auch eine gewisse Elastizität, die für Bruchstabilität und Belastbarkeit entscheidend ist.

In den Gefäßen stabilisiert es die Basalmembran und die Gefäßwand, reguliert die Permeabilität und sichert die Widerstandsfähigkeit gegenüber Druck- und Scherkräften, wodurch die mechanische Integrität der Mikrozirkulation erhalten bleibt. Doch genau diese zentrale Schutzfunktion für die Gefäße ist in großer Gefahr: Wird dieses fein abgestimmte Kollagennetz destabilisiert, geschieht das meist nicht abrupt, sondern schleichend. Kleine strukturelle Veränderungen bleiben im Routinelabor unsichtbar und fallen in der Bildgebung großer Gefäße nicht auf und werden bisher viel zu wenig ernst genommen.

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Autor Ursula Ehrhorn