Wie die Analyse zirkulierender Tumorzellen die moderne Onkologie verändern kann
Prof. Dr. med. Katharina Pachmann
Krebserkrankungen zählen weiterhin zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts [1]. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation wurden weltweit im Jahr 2022 etwa 20 Millionen Krebsneuerkrankungen registriert. Prognosen zufolge könnte diese Zahl bis zum Jahr 2050 um bis zu 77 Prozent ansteigen [2]. Auch in Deutschland ist das Ausmaß des Problems erheblich: 2023 erkrankten rund 518.000 Menschen neu an Krebs, und onkologische Erkrankungen gehören weiterhin zu den häufigsten Todesursachen [3, 4].
Dank moderner therapeutischer Strategien ist es jedoch möglich, bestimmte Krebserkrankungen und Krankheitsverläufe langfristiger zu kontrollieren [5]. Von zentraler Bedeutung sind hierbei ein vertieftes Verständnis der molekularen und zellulären Tumorbiologie sowie der Einsatz innovativer diagnostischer Verfahren, die eine frühzeitige Detektion von Krankheitsprogressionen und eine präzisere, personalisierte Therapieplanung ermöglichen [6, 7, 8, 9].
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| Autor | Prof. Dr. med. Katharina Pachmann |


