Wasser- und Salzhaushalt bei körperlicher Aktivität und Sport

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FH-Hon.Prof. Univ.Prof. Dr. med.

Wolfgang Marktl 

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Psychisches Befinden und physiologische Funktionen sind bekanntlich wesentliche Faktoren der menschlichen Leistungsfähigkeit und beeinflussen sich wechselseitig. Beide dieser Komplexe sind einerseits von endogenen Faktoren, andererseits aber auch von exogenen Einflüssen abhängig. Im Zusammenhang mit den exogenen Faktoren erscheinen vor allem eine ausreichende Energieversorgung und Flüssigkeitszufuhr von Bedeutung. Diese beiden Faktoren spielen sowohl bei intensiveren Kurzzeitleistungen als auch bei längerdauernden physischen Leistungen eine Rolle, wie sie bei Sport und körperlicher Schwerarbeit auftreten. Unter der Voraussetzung einer ausreichenden Zufuhr von Nährstoffen und unter Berücksichtigung der im normal ernährten Organismus vorhandenen Depots, ist dabei nicht so sehr auf die Zufuhr an diversen Nährstoffen zu achten, sondern vor allem auf den Verlust von Flüssigkeit durch die Schweißsekretion und von bestimmten Inhaltsstoffen die mit dem Schweiß verloren gehen. Dabei steht bekanntlich der Verlust von Natriumchlorid im Vordergrund, während den andern Inhaltsstoffen im Schweiß eine wesentlich geringere bis überhaupt keine Bedeutung zukommt. Der Grund dafür ist, dass die Verluste an Wasser und Natriumchlorid im Organismus bereits zu Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit und zu gesundheitlichen Folgen führen, wenn der Verlust an diversen anderen Schweißinhaltsstoffen wie z.B. von Kalium oder Magnesium noch nicht zu wesentlichen Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit geführt haben. 

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Autor FH-Hon.Prof. Univ.Prof. Dr. med., Wolfgang Marktl