Trinken für die Matrix: Wasserhaushalt, Zwischenzellraum und Kollagen

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 Elke Maria Freier

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Gesundheit entsteht im Zwischenraum 

Zwischen den Zellen liegt ein Bereich, der in der modernen Medizin oft zu wenig beachtet wird, der aber entscheidend ist für Ver- und Entsorgung, Kommunikation und Regeneration: Der Extrazellularraum, auch extrazelluläre Matrix (EZM), Interstitium oder Pischinger Raum genannt. 

Dieser Raum, in dem unsere ca. 100 Billionen Zellen eingebettet sind, ist kein „Nichts“, sondern ein aktives, hochdynamisches Milieu aus Strukturproteinen, bestimmten Zuckereiweißen, Elektrolyten und vor allem Wasser. Nach dem Histologen Alfred Pischinger findet in diesem System die übergeordnete Grundregulation statt. 

Wasser ist dabei weit mehr als ein passives Lösungsmittel. Es bildet die strukturelle Grundlage der Grundsubstanz, beeinflusst die Viskosität des Gewebes, bestimmt Diffusionsgeschwindigkeiten und trägt zur elektrophysiologischen Stabilität des interstitiellen Raums bei. Rund zwei Drittel des Körperwassers befinden sich intrazellulär, etwa ein Drittel extrazellulär – genau dort, wo Kollagenfasern, Immunzellen und Kapillaren aufeinandertreffen 

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Autor Elke Maria Freier