Starker Zellschutz aus der Natur – Wie OPCs alleine und im Verbund agieren
Dr. rer. nat. Annemarie Neuner-Kritikos
Oligomere Proanthocyanidine (OPCs) sind in der Natur weit verbreitet, man findet sie in vielen Pflanzen – in Früchten, Getreide und Gemüse. Sie befinden sich in Blüten, Schalen, Samen und der Rinde. OPCs stellen für die Pflanze eine Überlebensstrategie unter ungünstigen Bedingungen und einen wirksamen Schutz vor Stress in der Wachstumsphase dar. Die biologische Aktivität reicht von antioxidativen, antientzündlichen, antikarzinogenen, antimikrobiellen zu vasodilatorischen und kardioprotektiven Effekten. Die bekanntesten Quellen von OPCs, auch als Nahrungsergänzungsprodukte, sind Trauben (Kerne und Haut), Pinienrinde (Pycnogenol), Heidelbeeren and andere Beerenfrüchte, Kakaobohnen, Litschi (Frucht), Zimtrinde und Mangosteenfrucht. Aber auch krautige Gewächse wie der Knöterich, Weizen- und Gerstenkleie, Gräser wie das mehrjährige Weidelgras (Lolium perenne L.) und der Rohrschwingel (Festuca arundinace) enthalten erwähnenswerte Mengen an OPCs.
| Seiten | 5 |
|---|---|
| Autor | Dr. rer. nat. Annemarie Neuner-Kritikos |


