Kryptopyrrolurie, ADHS und Darmdysbiose
Helena Krenn
Die Pathogenese neuropsychiatrischer Symptomkomplexe wie der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) wird traditionell vor allem durch genetische und neurobiologische Faktoren erklärt. In den letzten Jahren hat sich jedoch eine erweiterte Betrachtungsweise etabliert, die nun endlich auch biochemische, immunologische und mikrobiologische Einflüsse zunehmend berücksichtigt.
Insbesondere im Kontext der funktionellen und integrativen Medizin wird diskutiert, inwieweit metabolische Besonderheiten, intestinale Dysbiosen sowie persistierende Infektionen zur Entstehung und Aufrechterhaltung neuropsychiatrischer Symptome beitragen können. Ein zentrales Thema dieser Perspektive lautet, dass psychische und kognitive Symptome zumindest somatisch mitbedingt und in vielen Fällen auch labordiagnostisch erfassbar sein können.
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| Autor | Helena Krenn |


