Chronoernährung: Wie Essenszeiten den Stoffwechsel beeinflussen

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Adrian Rothfels, M.Sc.

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Der Wissenschaftszweig der Chronobiologie (von griech. chrónos = Zeit und bios = Leben) untersucht die zeitliche Regulation des menschlichen Organismus. Im Mittelpunkt stehen die sogenannten zirkadianen Rhythmen (von lat. circa dies = ungefähr ein Tag): Sie steuern zahlreiche physiologische Prozesse wie Schlaf, Verdauung und Stoffwechsel in einem 24-stündigen Zyklus.

Auch in der Ernährungswissenschaft rückt die chronobiologische Perspektive zunehmend in den Fokus. Neue Studien belegen, dass die gezielte Berücksichtigung chronobiologischer Aspekte – etwa durch eine zeitlich limitierte Nahrungsaufnahme (Time-Restricted Feeding, TRF) – vielversprechende Ansätze für präventive sowie therapeutisch unterstützende, individuell angepasste Ernährungskonzepte eröffnet. 

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Seiten 8
Autor Adrian Rothfels, M.Sc.