ADHS – ist die Genetik-These noch haltbar?
Christian W. Engelbert
Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS) gehören heute zu den häufigsten Diagnosen im Kindes- und Jugendalter. In vielen pädiatrischen und kinderpsychiatrischen Praxen ist ADHS längst Teil des Alltags geworden. Gleichzeitig wächst die Zahl der betroffenen Familien – und mit ihr die Verunsiche rung. Immer häufiger sehen wir auch in der allgemein medizinischen Praxis jüngere und ältere Erwachsene mit Symptomen von ADS und ADHS. Die Studien zei gen eine Prävalenz von 2 – 5 % der jüngeren und etwa 4 – 5 % der bis 35-Jährigen. Im höheren Alter nimmt die Prävalenz leicht ab. Bessere Kompensati onsstrategien und das „Auswachsen“ der Symptome sind Erklärungsmodelle.
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| Autor | Christian W. Engelbert |


