Cistus incanus (Zistrose) – ein studienbelegtes Phytotherapeutikum in Prävention und Therapie von Atemwegserkrankungen
Christian W. Engelbert
Cistus incanus (Zistrose) wird in der komplementären Phytotherapie zunehmend bei Beschwerden der oberen Atemwege eingesetzt. Traditionell im Mittelmeerraum für innerliche und äußere Anwendung genutzt, haben Zubereitungen aus den Blättern in den letzten Jahren als Tee, Lutschpastillen oder standardisierte Extrakte Verbreitung gefunden. Aber auch äußere Anwendungen mit einem speziellen Balsam zeigen gute Effekte. Studien belegen die Wirksamkeit der botanischen Variante Cistus x incanus L. Pandalis gegen virale Erreger von Atemwegserkrankungen einschließlich SARSCoV-2. Vor allem hochwirksame Polyphenole erklären die Effekte. Der Beitrag gibt einen Überblick über botanische Grundlagen, Morphologie und relevante Inhaltsstoffe und ordnet präklinische sowie klinische Daten zur Anwendung ein. Erfahrungsbasierte Beobachtungen aus der Praxis ergänzen die Ausführungen. Sicherheitsaspekte, Qualitätskriterien der Droge sowie Empfehlungen zur Dosierung werden dargestellt
| Seiten | 5 |
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| Autor | Christian W. Engelbert |


