Auffälligkeiten des Porphyrin-Musters bei Hämopyrollaktamurie?

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Dr. rer. nat. Katrin Huesker

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Porphyrine als Zwischenprodukte der Häm-Biosynthese stellen einen sensiblen Indikator für funktionelle Störungen dieses zentralen Stoffwechselweges dar. Während genetisch bedingte Porphyrien klar definierte klinische Entitäten repräsentieren, rücken zunehmend subklinische Veränderungen des Porphyrin-Musters in den Fokus, insbesondere als Hinweis auf exogene Einflussfaktoren wie Umwelttoxine. Vor diesem Hintergrund wird das Porphyrinprofil im Urin nicht nur als Marker für Umweltbelastungen betrachtet, sondern auch im Kontext funktioneller Stoffwechselstörungen diskutiert. Eigene retrospektive Auswertungen zeigen hierbei charakteristische Veränderungen im Porphyrinmuster bei Patienten mit Hämopyrrollaktamurie (HPU), was die Bedeutung dieses Biomar kers an der Schnittstelle zwischen Umweltmedizin und metabolischer Dysregulation zusätzlich unterstreicht.

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Autor Dr. rer. nat. Katrin Huesker